Aufgrund ihrer Initiative „Transformation gestalten“ für die regionale Industrie, empfing das Bauteilprüfzentrum Scheller in Schweinfurt Frau Dr. Anja Weisgerber, Herrn Staatssekretär Gerhard Eck und Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé zu einem persönlichen Rundgang und Austausch auf das Werkgelände im Maintal. Weiterhin nahmen die Schweinfurter Wirtschaftsförderin Anja Jost, Simon Suffa von der IHK Würzburg Schweinfurt und Oliver Schikora von der Main-Post am Rundgang teil.

Neues Bürogebäude bald einzugsbereit

Der Rundgang startete mit einem Einblick in das neue Bürogebäude, das noch in diesem Jahr als Hauptsitz bezogen werden soll. Auf vier Etagen mit insgesamt 1.600 m² Fläche finden zukünftig technisches Büro, Entwicklung, Vertrieb und Konferenzräume ihren Platz. Im Erdgeschoss erhielten die Besucher einen ersten Einblick in das Thema des Tages: Komponenten eines Elektroautos, die das Bauteilprüfzentrums für Automobilzulieferer, teils aus Mainfranken, prüft.

Der Aufschwung der Elektromobilität und die Transformation der deutschen Automobilindustrie erzeugen bereits seit einigen Jahren rasant verändernde Anforderungen im Bereich der experimentellen Bauteilerprobung und erfordern daher immer kurzfristiger innovative Lösungsansätze. Somit ist das Bauteilprüfzentrum Scheller Vorreiter in Sachen Transformation und treibt die Wettbewerbsfähigkeit der Region durch den Aufbau von Expertise aktiv mit an. Zu diesem Zweck wurden zuletzt 4 Mio. Euro in Infrastruktur und Maschinen investiert und kontinuierlich Fachpersonal aufgebaut. Diese Investitionen sind nötig, um innovative Prüfanlagen und Dienstleistungen, zugeschnitten auf die Elektromobilität, anzubieten, welche in dieser Form bisher nicht auf dem Markt existieren.

Werk 2: E-Mobility Testing

Nach dem ersten angeregten Austausch zu den Herausforderungen und Chancen dieser Transformation, war es für Frau Dr. Weisgerber und die geladene Runde besonders interessant, einen Einblick in die Prüffelder zu bekommen. Der Rundgang führte vom neuen Bürogebäude über das Werk 1, mit seinen drei Prüfhallen, zum neuen Werk 2 in der Straßburgstraße 24. In der dortigen Prüfhalle liegt der Fokus bereits seit längerem auf Prüfständen, in denen große E-Komponenten, wie beispielsweise Hochvolt-Batterien mit 2m Läge und mehr, getestet werden.

Die Main-Post berichtet über den Rundgang im Artikel Elektromobilität: Warum Vernetzung für alle wichtig ist.